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8. Vom Hören und gehört werden

Bevor wir die bisherige Reise weiterführen und uns einem neuen Lied widmen, möchte ich euch erstmal erzählen was letzte Woche so los war. Wie manche von euch vielleicht mitbekommen haben, ist das Album von uns, was die Demos angeht, in trockenen Tüchern. Darum hatten wir uns überlegt, ausgesuchten Leuten das Ganze einmal vorzuspielen, um schonmal ein paar Meinungen diesbezüglich zu sammeln. Wir haben insgesamt um die 20 Lieder und mit Hilfe der Bewertungen wollten wir auch aussortieren, was nun aufs Album kommen soll und was nicht. Natürlich hatten wir insgeheim schon Favoriten und konnten uns denken welche Tracks denn wohl rausfallen würden. Wir hatten leider nicht mit einberechnet, dass die 20 Leute dir wir eingeladen hatten, auch 20 verschiedene Meinungen haben. Und so kam was kommen musste. Was die einen als Überbrett bezeichneten, wollten die anderen vom Album schmeissen. Wieder andere wollten einen Track auf dem Album haben, welchen wir eigentlich schon aussortiert hatten. Natürlich gab es auch positive Überraschungen, mit denen ich eigentlich nicht gerechnet hätte. Trotzdem bleibt uns jetz die Qual der Wahl ob wir die im durchschnitt schlechtesten runterschmeissen, oder ob wir einfach darauf vertrauen, dass bei den Neuaufnahmen der Songs alles perfekt wird. Perfekt lief zumindest der Abend an sich. Super entpannte Stimmung, die Leute haben das Ganze sehr ernst genommen und viel Feedback gegeben. Also großes Lob nochmal an die Leute die da waren. Witzigerweise lief im Vorfeld der Lissening Session nicht alles so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Am Abend zuvor bauten Tame und ich alles auf und stellten die Anlage soweit ein, dass wir nur noch ein paar Power Knöpfe drücken mussten, damit alles lief. So weit so gut. Am nächsten Tag, also Samstag, gingen ich und Aster wie jedes Wochenende Fussball spielen. 10 Minuten bevor wir los mussten, kam Aster jedoch auf die glorreiche Idee, einmal in den Boden zu treten. Wir reden hier nicht von Rasen oder Tartanbelag. Sondern von Beton. Denn der Platz auf dem wir spielen, hat Betonränder, etwa 50cm breit. Und genau dort, holte er aus und bugsierte seinen Fuss mit der Pike voran in den Boden. Das nächste was ich sah war ein arabischstämmiger Rapper, der den Gangnamstyle tanzt. Mit schmerzverzerrtem Gesicht humpelte er dann auf eine Bank und ich wusste sofort, dass irgendwas kaputt war. Der große Zeh wurde dicker und dicker und Aster immer angepisster. Eigentlich sehr verständlich, aber nicht unbedingt eine Gemütslage, mit der ich ihn gerne den ganzen Tag um mich habe. Also ab zum Supermarkt mit Tame und einem humpelnden Aster und Getränke, sowie Pizzateig - und belag geholt. Natürlich waren wir ziemlich spät dran, weshalb wir einen Pizzaspeedrun in der Küche veranstalteten. Später brachte ich die Anlage zum laufen und schmiss schonmal eine CD rein, für die Leute, die mittlerweile eingetroffen waren. Jedenfalls probierte ich es. Ich bekam jedoch keinen Pieps aus den Boxen. Irgendetwas stimmte also nicht. Ich rannte etwa 20 Minuten hin und her und kontrollierte jedes Kabel, jeden Knopf und jeden einzelnen Regler. Nix zu machen. Mit jeder Minute und jedem Gast der eintrat, wurde ich nun auch zickiger. Aster war mittlerweile die Ruhe selbst, jetzt musste ich dran glauben. Es waren fast alle da und nichts funktionierte... HASS!!! Bis Tames Freundin einen Knopf am Mischpult drückte und der engelsgleiche Sound von Hip Hop Beats an meine Ohren drang. Das konnte alles nicht wahr sein. Der Rapper mit Tontechnikschulung bekam es nicht gebacken und dann drückt jemand einen Knopf und alles funktioniert. Das machte Eindruck auf alle Beteiligten. Der Rest des Abends lief aber wie gesagt wie am Schnürchen.
Einer der Tracks, die wir schon aussortiert hatten, den der Großteil der Leute aber wieder drauf haben wollte, war unsere Exotone Hymne. Vor etwas mehr als einem Jahr, also Anfang 2013, beschlossen wir einen Track zu machen, der den Namen Exotone raus in die Welt tragen sollte. Wir fanden unseren Namen mittlerweile so gut, dass eine Hymne her musste. Sowas machen eigentlich alle bekannteren Rapper. Einen Track, der sich nur um einen selbst dreht und den eigenen Namen in der Hook behandelt. Der passende Beat war dafür auch schnell ausgesucht, da Aster noch etwas ältere Sachen von einem Kumpel hatte, der schon für SOH produzierte. Und was für ein Brett das war. Also schrieben wir jeder einen 16er und feilten an der Hook. Sollte ja nicht so schwer sein, schliesslich musste ja nur das Wort Exotone eingebaut werden. Aber was reimt sich großartig darauf? Sexsymbol? Das jedenfalls packte Tame in seine Strophe und ja, er meinte damit uns. Na wenn er meint. Ich hatte jedoch auch eine Zeile auf Papier, die für ein wenig Diskussionen sorgen sollte. Denn es gab von mir einen kleinen Seitenhieb gegen unseren ehemaligen Weggefährten von Borderline. Keinen großen Diss, eher einen Denkanstoss. Die Frage war nur. Machen wir sowas? Und brauchen wir das? Wir liessen es erstmal drauf, aber seit der Listening Session letzten Samstag, stelle ich mir die Frage, ob ich jetzt die nächsten Jahre jemanden auf der Bühne angreifen wollte, mit dem ich eigentlich kein Problem habe. Schliesslich sollte man ja unbelastet neue Projekte angehen und nicht die alten darin behandeln. Zum Glück haben wir ja immernoch die Chance solche Dinge bei den Neuaufnahmen zu ändern und ich gehe fest davon aus, dass da einige Zeilen gestrichen, umgeschrieben oder ersetzt werden. Trotzdem wurde Exotone ein, wie ich finde, super Song. Geht nach vorne, mit dem nötigen Inhalt. Allerdings stellten wir uns zurecht die Frage, ob er überhaupt aufs Album passen würde. Schliesslich hatten wir ein genial ausgeklügeltes Konzept mit einzigartigen Themensongs. Ok, nennen wir es beim Namen... Wir drei sind extrem verkopft und haben ein Konzept im Kopf konstruiert, welches uns vor das ein oder andere Problem stellen sollte. Aber diese sind, wir wir ja schon des öfteren merkten, zum lösen da. Und die Listening Session hat uns auch ein paar Augen geöffnet. Denn in der Phase einer Albumproduktion hört sich alles sehr gut an und man stellt sich Dinge im Kopf vor, die später schwer zu realisieren sind. Ausserdem verliert man mit der Zeit das Gefühl dafür, welche Lieder nun gut sind und welche nicht. Vor allem wenn mehrere Leute an einem Strang ziehen wollen und jeder seine eigenen Geschichten und Emotionen in so ein Album fliessen lässt. Wir sind jedoch alle sehr zufrieden mit dem Status Quo und können es kaum erwarten das Album endlich in die finale Phase zu bringen. So viel also zum jetzigen Stand der Dinge und nächste Woche geht es natürlich weiter mit einzelnen Songs, Anekdoten und Backstagegeschichten.
25.4.14 17:58
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


BonezMC (23.5.14 01:13)
Das Aster kein Soloalbum produziert ist mir bis heute nen Wunder ... Der Junge weiß doch ganz genau wie es geht ... Wieso musst du immer mit anderen Leuten soviel Rappen ?


Fcb (24.7.14 03:16)
Wasn nu mit dem Album?

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